Natalie Mathis (30 Artikel)22 Jahre, aus Rankweil

Alp: Gävis

Senner:

Über mich: Natalie Mathis aus Rankweil, Vorarlberg wurde am 25. August 1988 in Feldkirch geboren. Seit Herbst 2009 studieret sie an der Graphischen in Wien im Zweig Multimedia. Da sie eine sehr offene, neugierige und kontaktfreudige Person ist, macht es ihr Spaß auf Konzerte und Festivals zu gehen. Am wichtigsten aber ist ihr, dass sie dem Rest der Welt ein für allemal zeigen kann, dass Kühe nicht lila sind! =)

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08
Aug.

Und scho widr Dahoam von Natalie Mathis , auf der Gävis

Schön war es auf der Alpe Gävis. Eine Woche lang durfte ich erleben, wie so ein Alpalltag für den Senner Manuel, die Melker Kevin und Dominic, die Pfister Fabian und Pierre, den Rinderhirten Lukas und die Köchin, gute Seele und Frau für alles alias Gisl aussieht. Danke für die tolle Zeit mit euch!
Es war eine spannende, interessante, informative und lustige Woche die ich mit all den neugierigen Alma Alp-Blog-LeserInnen teilen durfte.

Ein großes Dankeschön gebührt auch Werner der mir, da ich ja die ganze Woche über keinen Empfang hatte, meine Beiträge laufend online gestellt hat. Und natürlich all jenen, die das Material ins Tal gebracht haben.

Da leider nicht immer alles ganz aktuell gebloggt werden konnte, habe ich noch die restlichen Artikel die ich verfasst habe unter Sonntag dem 8.8. gepostet.

Ich wünsche allen Älplern noch einen guten Alpsommer und das alle wieder gesund nach Hause kommen, den Lesern vom Alma Alp-Blog noch viele interessante Artikel und tolle Bilder und den restlichen Bloggern eine genau so schöne Zeit wie ich sie hatte, auf ihrer Alp.

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08
Aug.

An letschta Blick ringsum von Natalie Mathis , auf der Gävis

Ein Blick auf die weidenden Milchkühe.

Am Sonntag Morgen habe ich mit Simone noch eine kleine Wanderung Richtung Matona gemacht. Da uns der Regen überrascht hat, haben wir es leider nicht bis ganz nach oben geschafft. Aber so hatte ich noch ein bisschen Zeit, die Kühe beim Grasen zu fotografieren bevor mich Werner dann um 11 Uhr abgeholt hat.

08
Aug.

Eine Kuh macht Muh, 100 Kühe machen Mühe! von Natalie Mathis , auf der Gävis

Bei 100 Kühen gibts genug zu tun.

Auch die jungen Pfister können richtig anpacken. Als Beweis dafür hab’ ich sie bei ihrer morgendlichen Arbeit einmal gefilmt.

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08
Aug.

So a Schweinerei von Natalie Mathis , auf der Gävis

So ein Schlammbad das ist schön!

An warmen Tagen lassen es sich die Schweine nicht nehmen, ein ausgiebiges Schlammbad zu nehmen. Dass sie sich hier auf der Alp sauwohl fühlen ist wohl kaum zu übersehen.

Maskiert wie ein Bankräuber.

Modisch mit schwarzen Stiefeln.

Bewirtung im Schlammbad.

Tauchstation!

08
Aug.

Reaga, Reaga und nomol Reaga… von Natalie Mathis , auf der Gävis

Ausgerüstet mit Fotoapparat und Regenjacke geht's ins kühle Nass.

Von Montag bis Freitag hat in Summe vielleicht vier oder fünf Stunden die Sonne geschienen. Wolken, Nebel und Regen haben bis jetzt meinen Alpaufenthalt dominiert. Aber ich habe trotzdem oder gerade deshalb ein paar schöne Fotos machen können. Bei manchen könnt ihr eure grauen Gehirnzellen ein bisschen anstrengen und rätselraten was eigentlich zu sehen ist…

08
Aug.

Da Milchkontrollör kut von Natalie Mathis , auf der Gävis

Gesammelte Milchproben der Kühe

Einmal im Monat kommt Hansjörg auf der Alpe Gävis vorbei und nimmt von jeder Kuh eine Milchprobe. Diese schickt er dann nach Dornbirn ins Labor. Dort werden die Milchproben auf Fett, Eiweiß, Zellzahl und Harnstoff kontrolliert. Weisen die Proben Abweichungen von den normalen Werten auf, wird der Kuh eine andere Zusammensetzung des Kraftfutter gefüttert. Um individuell auf jede Kuh eingehen zu können ist es daher das Um und Auf, dass jeder Bauer oder Älpler seine Kühe genau kennt und unterscheiden kann.

Hansjörg füllt also von allen Kühen eine kleine Milchprobe ab…

…beschriftet die Büchsen mit der Identifizierungsnummer der Kuh…

…und schreibt auch auf wie viel Milch die Kuh gegeben hat.

08
Aug.

Panorama uft bräagazarwäldr Sita von Natalie Mathis , auf der Gävis

Blick ins Mellental

Lukas hat mir dann noch von der Gäviserhöhe aus das Panorama erklärt.

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08
Aug.

Lukas da Rindrhirt von Natalie Mathis , auf der Gävis

Lukas mit einer zwei jährigen Kuh und der Hirtenhündin Shila

210 Jungkühe sind noch etwa bis zum zehnten September am Schönbühel über der Alpe Gävis.

Danach zieht Lukas für etwa 10 Tage mit ihnen auf die Alpe Gulm bevor es dann für alle wieder ins Tal geht. Die Hauptaufgaben des Rinderhirten sind es, jeden Tag zu überprüfen, ob alle Kühe da sind, ob sie genug zu fressen haben und alle zwei Tage wird kontrolliert ob die Nachwuchsmilchkühe gesund sind.

Hier hab ich noch ein paar Aussichtsbilder für euch geknipst:

Lukas und Shila mit Blick auf die Alpe Gävis.

Ausschau halten nach Steinböcken auf der Rückseite der Matona.

Hier seht ihr das Mellental im Bregenzerwald. Bei schönem Wetter sieht man sogar bis nach Bezau.

Auf diesem Bild ist links im Hintergrund das Portlahorn zu sehen.

Alpenkreuzkraut und die Sünser Spitze im Hintergrund.

Und das Letzte einfach weil’s so schön ist =)

08
Aug.

Sunnauntergang von Natalie Mathis , auf der Gävis

Die Alpe Gävis im Sonnenuntergangslicht.

An einem Abend hat mir die Sonne dann doch noch einen schönen Sonnenuntergang gegönnt.

08
Aug.

Jippii, d’Sunna kut endlich! von Natalie Mathis , auf der Gävis

Die Bergspitze rechts im Bild ist die Löffelspitze.

Langsam aber sicher verziehen sich die Wolken und passend zum Start des Wochenendes kommt die Sonne heraus. In der Ferne sieht man schneebedeckte Berge und da soll das weiße Pulver auch noch ein bisschen bleiben.

08
Aug.

Bruchpumpa und Zentrifuaga von Natalie Mathis , auf der Gävis

Die Alpe Gävis hat zwei Besonderheiten der modernen Technik zur Käseherstellung. Zum einen die Bruchpumpe mit der der Bruch aus den Kupferkesseln in die Käseformen gefüllt wird. Zum anderen eine Zentrifuge die den restlichen Rahm aus der Molke herausfiltert.

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08
Aug.

Wald und Wiasa von Natalie Mathis , auf der Gävis

Links die Sennerei, dahinter die Stallungen und rechts die Alphütte Gävis.

Ich glaube hierzu bedarf es nicht vieler Worte. Schaut euch die Fotos einfach an und seid neidisch wie schön ich es hatte. =)

08
Aug.

An Laschtr voll Hö von Natalie Mathis , auf der Gävis

240 Heuballen werden vom LKW auf den Heustock geräumt.

Der Alpmeister Werner und ein paar Helfer haben einen Lastwagen voll Heu gebracht. 240 Heuballen zu je 26kg wurden auf den Heustock geräumt.

Nach einer guten Stunde waren alle 6.240kg Heu verstaut und auch die Kühe haben sich über den Nachschub gefreut.

08
Aug.

Mealka (fascht) ganz automatisch von Natalie Mathis , auf der Gävis

Entspannt wird auf's Melken gewartet.

So sieht der Melkstand auf der Alpe Gävis aus. Links und rechts ist jeweils Platz für drei Kühe die gleichzeitig gemolken werden.

Bereits wenn man die Kühe von der Weide holt, wissen sie was auf sie zukommt. Dementsprechend brav stehen alle 100 Stück auf dem Vorplatz und warten bis sie gemolken werden.

Eine nach der anderen läuft ganz automatisch in den Melkstand hinein, frisst während des Melkens Kraftfutter und marschiert dann wieder hinaus um der nächsten Kuh Platz zu machen.

Und so läuft das ganze Melkspektakel ab:

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08
Aug.

100 Küha uf am Weag in Stall von Natalie Mathis , auf der Gävis

Gespannt wird alles Neue beobachtet, so auch ich.

Am Morgen und am Nachmittag werden die Kühe zwischen halb vier und vier von der Weide in den Melkstand gebracht. Sie werden zum Grasen abwechslungsweise auf verschiedene Weiden gebracht damit immer genug Gras für alle 100 Kühe da ist. Denn wenn sie nicht genug zu fressen haben, gibt’s logischerweise auch nicht so viel Milch.
Als ich die Kühe beim Eintreiben fotografiert habe, waren sie sichtlich verwirrt, blieben zum Teil stehen und beobachteten gespannt das komische schwarze Ding das die ganze Zeit: “Klick, klick!”, gemacht hat.

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08
Aug.

Musiziera von Natalie Mathis , auf der Gävis

Fabian und Pierre am Handorgel spielen und singen.

Nach dem Fabian bei einer vollen Stube ein großes Publikum hatte, spielte er uns ein paar Musikstücke auf seiner 40 Jahre alten Handorgel vor.

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07
Aug.

Sömerstöa von Natalie Mathis , auf der Gävis

Kryptische Zeichen auf der Alp!

Als Herbert zu Besuch auf der Alpe Gävis war, hat er mir eine sehr interessante Geschichte erzählt. Es geht um die Sömersteine die an der Stallmauer und weiter talwärts auf einem größeren Stein gefunden wurden. Kurz erklärt geht es darum, dass früher wahrscheinlich Älpler ihren Alpaufzugsweg durch Einritzungen in Steinen gekennzeichnet haben. Die Zeichen wurden bis jetzt aber noch nicht entschlüsselt.

 

Aber Herbert kann euch da mehr dazu erzählen:

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07
Aug.

Wellas isch ez gonoml mine Kuha? von Natalie Mathis , auf der Gävis

Gar nicht so leicht, 100 Kühe auseinander zu halten!

Damit diese Frage bei den Bauern sicher nie aufkommt hat jede Kuh eine Identifizierungsnummer an ihrem Halsband.

 

Diese Nummer ist vor allem beim Melken sehr wichtig. Bevor die Kuh an die Melkmaschine angeschlossen wird, wird ihre Identifizierungsnummer im Computer eingegeben. Dieser speichert dann ganz genau wie viel Liter die Kuh gegeben hat.

 

Im Computer ist dann aufgelistet welche Kuh von welchem Bauer wie viel Milch gegeben hat. So ist es sehr einfach die Bauern pro Liter Milch die ihre Kühe gegeben haben auszuzahlen.

07
Aug.

Und so würd also Käs’ g’macht von Natalie Mathis , auf der Gävis

So sieht's im Lager aus, wenn der Meister am Werk war!

Am Morgen um halb fünf fängt Manuel an in der Sennerei zu arbeiten. Ich hab‘ ihn einen Morgen lang begleitet und natürlich alles für Euch dokumentiert. Nach den 1.000 Fragen die ich gestellt habe, hab‘ ich das Gefühl, dass ich zumindest theoretisch Käse herstellen könnte. :)

Hier für Euch also auch noch eine kleine Anleitung zum Käsa:

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06
Aug.

Und so würd us Milch Butt’r! von Natalie Mathis , auf der Gävis

Gisela und Manuel kooperieren in der Butterherstellung.

Die 100 Kühe auf der Alpe Gävis werden Morgens und Abends gemolken. Die Abendmilch kommt in eine Wanne die ca. 700l fasst. Durch die Wand der Wanne fließt kaltes Wasser und kühlt so über Nacht die Milch.

Am nächsten morgen schöpft der Senner eine Rahmschicht, die sich auf der Milch gebildet hat, ab.

 

Der Rahm der am Vortag beim Zentrifugieren der Molke noch gewonnen wurde, wird ebenfalls dazu geschüttet.

 

Zusätzlich kommt ein Säurewecker hinzu der die Butter später länger haltbar macht.

 

Nach einem Ruhetag wird der Rahm dann in ein Holzfass geschüttet. Am besten lässt er sich bei 11 bis 13 Grad verarbeiten. Das Fass wird dann maschinell eine Stunde lang gedreht und aus den erstmals ca. 30l Rahm werden 11 – 12 kg Butter.

Zum Schluss wird zum spülen Wasser in das Holzfass geleert. So wird sicher gestellt, dass die gesamte Milch aus der Butter geschwemmt wird damit diese später nicht ranzig wird.

Auf der Alpe Gävis macht Gisela dann den Butter verkaufsfertig:

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06
Aug.

Seal g’machts Jogurt von Natalie Mathis , auf der Gävis

Mit Liebe gemacht: Gävis-Jogurt!

Gis(e)l(a) hat Jogurt gemacht und mir erklärt wie so was geht:

Zuerst erhitzt sie Milch auf 90 Grad Celsius um alle Keime abzutöten. Dann kühlt sie die Milch auf 42 Grad ab und gibt ein Naturjogurt dazu (impfen). Als nächstes wird alles gut verrührt und 24 Stunden in der Wärme stehen gelassen. Ja und dann heißt’s: Guten Appetit!

06
Aug.

So an Sauhufa, od’r? von Natalie Mathis , auf der Gävis

Die Schweine auf Gävis ...

Die Schweine auf der Alpe Gävis sind sehr reinliche Tiere. Im Stall haben sie selbst einen kleine Bereich bestimmt an dem sie ihr Geschäft verrichten. Manuel muss deshalb nur einen kleinen Teil des Schweinestalls ausmisten. Und gerade als alles mit frischem Stroh eingestreut war, fängt es an zu regnen. Alle 48 rosa Rüssel wollen jetzt nur noch eins: Im Schweinsgalopp zurück in den Stall!

Bei heißem Wetter nehmen sie übrigens am liebsten ein Schlammbad zur Abkühlung.

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05
Aug.

Schöa! von Natalie Mathis , auf der Gävis

Aufgrund der kleinen "Zeitverschiebung" können wir den Sonnenuntergang schon jetzt präsentieren!

Zum Ausklang einem verregneten und nebligen Tag gab es ein wunderschönes Abendrot …

05
Aug.

Zu was isch o des guat? von Natalie Mathis , auf der Gävis

Schaut komisch aus, ist aber effektiv!

Eine “Eat”, wie es im Wälderdialekt genannt wird (hochdeutsch: “Viehsaugentwöhner” oder “Saugstop”), ist für folgendes gut:

Manche jungen Kühe wollen immer noch am Euter ihrer Mutter saugen (und sind dabei wenig wählerisch und versuchens bei den Kuh-Kolleginnen). Um dies zu verhindern steckt man ihnen einen mit Plastikstacheln besetzen Ring in die Nase. Wollen sie nun saugen, stechen sie die andere Kuh und diese geht automatisch weg.

Ergo, mehr lecker Milch für uns!

05
Aug.

Usse mit deana Küha von Natalie Mathis , auf der Gävis

Da staunen die Ziegen in die Linse!

In der einen Hütte habe ich gefrühstückt, in der anderen wurden die Kühe gemolken. Den Austrieb der 100 Kühe hab ich dann wieder bildlich für euch festgehalten. Wie man sieht waren sowohl Ziegen als auch Kühe sehr neugierig und erstaunt wer ich denn bin und vor allem was ich hier wohl tu. Aber so haben sie wenigstens alle brav in die Kamera geschaut. =)

04
Aug.

Guata Morga Kälble von Natalie Mathis , auf der Gävis

Lukas weist das desorientierte Kalb in die Schranken ...

Nach einer gewittrigen und stürmischen Nacht bin ich Schlafmütze heute erst um halb acht aufgewacht und habe gerade den Alpauftrieb des Jungviehs verpasst. 210 Stück kamen von Sattseins und wurden auf eine Weide über der Alpe Gävis gebracht wo sie die nächsten drei Wochen bleiben werden. Eines der Kälber büxte jedoch aus und alle rückten aus um das halbblinde Jungvieh zurück in den Stall zu bringen. Auch zwei Ziegen waren zur Stelle und beobachteten gespannt das ganze Spektakel.

04
Aug.

A Spitzmüsle von Natalie Mathis , auf der Gävis

Eines habe ich bei der Aufzählung vergessen: Die Spitzmaus! Offensichtlich hat sich die hervorragende Qualität des Käses hier schnell herumgesprochen. Damit der neue Gast nicht in den Genuss kommt, hat ihn Lukas vorsorglich eingefangen …

Keine Angst: Sie ist in Natura kleiner als auf dem Foto ;)

04
Aug.

Di ganz Bagasch von Natalie Mathis , auf der Gävis

Dieses Team schupft in Gävis die 400 Hektar große Alp!

Seit bereits fünf Wochen und wahrscheinlich noch weitere drei (anschließend geht’s auf den Vorsäß Satteinser Gulm) sind der Senner Manuel, die Melker Dominik und Kevin, Viehhirte Lukas sowie Köchin Gisela und die zwei jungen Hilfskräfte Fabian und Pierre auf der Alpe Gävis. Es gilt zwei mal täglich 100 Kühe (und darüber hinaus 200 Stück Jungvieh) einzutreiben, zu melken und füttern, anschließend wieder auszutreiben und die gemolkenen Milch zu Käse zu verarbeiten.

Weitere Bewohner der Alp sind 48 Schweine, 12 Ziegen, 2 Pferde, ein Stier und die Hündin Shila welche ebenfalls acht Wochen im Sommer auf der Alp sind.

Auch von der wunderschönen Umgebung könnt Ihr Euch hier ein Bild machen:

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Die “Bagasch” im Detail:

v.l.n.r.: Kevin (Melker), Fabian, Dominik (Melker), Pierre, Manuel (Senner), Gisela (Köchin), Lukas (Rinderhirt)

100 Kühe von 19 verschiedenen Bauern …

… ein Dutzend Ziegen …

… zwei Pferde …

… und Shila, der Hund.

03
Aug.

Hoor wäscha licht gmacht von Natalie Mathis , auf der Gävis

Uns wurde immer gesagt, dass die Hygiene beim Käsemachen besonders wichtig ist. Ich wußte nicht, dass dabei offensichtlich auch die Haare des Pfisters gemeint waren …

Und so wird’s gemacht:

Man nehme einen Pierre …

… senke ihn in Richtung Wassertrog …

… stecke seinen Kopf in besagten Trog …

… und stelle den Pierre wieder aufrecht hin =)

03
Aug.

Ez bin i dom von Natalie Mathis , auf der Gävis

Nathalies erste Eindrücke von Gävis nach der Ankunft am 1. August ...

Heute Vormittag haben wir den “Stoff” von Natalie per Alp Blog-Mobil physisch abgeholt und liefern jetzt nach:

Nach kurvigem bergauf fahren bin ich am Sonntag am späten Nachmittag auf der 1746 m hoch liegenden Alpe Gävis angekommen. Ins Internet zu kommen gestaltete sich schwieriger als gedacht. Die von Werner bereits ausprobierte Stelle an der guter Empfang herrschen sollte erwies sich, so wie der Rest der Umgebung, als komplettes Funkloch. Wie mir später gesagt wurde ist das mit dem Empfang hier oben eben so eine Sache, manchmal geht’s gut und manchmal gar nicht. Bei mir war zweiteres der Fall weshalb ihr die Fotos meiner ersten Eindrücke erst jetzt bewundern könnt.