Archiv für die Kategorie Oberdamüls

02
Sep.

1, 2 oder 3? von Alma Team , auf der Oberdamüls, Talstation

Das Alma-Lager in Hard. Hier, in Lochau und in Lingenau wird Alp- und Bergkäse angeliefert.

Ein spannender Moment für jeden Senner ist die “Bonitierung”. Der Alma-Käseeinkäufer prüft die Qualität des Alp-Käses und klassifiziert ihn in 3 Güteklassen: 1, 2 oder 3! Die Kriterien für die Bewertung sind Äußeres (10%), Textur (20%), Lochung (20%) sowie Geruch/Geschmack (50%). Bei der Produktion muss der Senner viele Faktoren beachten. Einige kann er kontrollieren, einige muss er zur Kenntnis nehmen. Schließlich handelt es sich um ein Naturprodukt. Wenn alles optimal geklappt hat, gibt es einen “Einser”!

Die Klassifizierung ist erst nach einer bestimmten Zeit sinnvoll, weil sich der Käse durch die Reifung ja entwickelt. Die Bonitierung erfolgt entweder vor Ort auf der Alp oder im Käselager des Vermarkters. Senner German Nigsch von der Alpe Oberdamüls war letzte Woche in Hard im Käselager von Alma bei der Bonitierung seiner Alpkäse-Laibe durch Käseeinkäufer Benjamin Greber dabei. Wir haben den beiden über die Schulter geschaut:

Benjamin klopft den Laib ab, sucht nach möglichen “Nestern” und zieht eine Probe (“Böhrling”). Anhand dieser wird die Konsistenz des Teigs, die Lochung und schließlich der Geschmack geprüft.

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Einkäufer und Senner freuen sich, wenn sie eine schön ausgebildete Lochung vorfinden und der Teig “lang” ist. Nach der Prüfung wird das Loch wieder verschlossen, damit sich kein Schimmel bilden kann.

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60 Laibe von German standen am Prüfstand. Über 50 Laibe wurden als “Einser” eingestuft und damit ist der Senner sichtlich zufrieden.

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19
Aug.

Einen hat er noch … von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

Ritchie's Favoriten: Das Trio, das zum Quartett wurde ...

Anm. der “Talstation”: Wie könnte es anders sein: wir beschließen Ritchie’s Beitrag zum Alma Alp-Blog mit seinen heiligen Kälbern, teilweise in epischer Länge, die dazu angetan ist, den Blog zu einer Kunstform zu erheben :)

Wenn’s regnet, ist’s in de warmen Stube natürlich gemütlich als draußen – das gilt für den Senner ebenso wie für unsere Kälble, die wahren Stars auf diesem Blog:

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Als modernes, an den Bedürfnissen der Leserschaft orientiertes Alp-Blog bleibt uns gar nichts anderes übrig, als nochmal kräftig Jungkühe nachzulegen: heute noch im Schlechtwetter-Unterstand, morgen schon auf der Weide und nächstes Jahr dann ausgewachsene Milchkühe – unsere Jungstars:

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18
Aug.

aus Ritchie’s Archiv: German macht Käse von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

German Nigsch in action ...

Heute [ Anm. der "Talstation": wann immer das war ;) ] gab’s zu Mittag Käsknöpfle, wohl die typischste Vorarlberger Spezialität überhaupt. Anja bereitet den Teig mit Milch zu, die Hauptrolle in diesem Gericht spielt natürlich der Alpkäse. Am Beginn des langen Käseweges von der Alp auf den Teller steht die Sennerei. Die folgenden zwei Videos zeigen, wie German aus der mit Lab versetzten Rohmilch die Käselaibe formt:

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18
Aug.

Der Elektrozaun und du von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

Ritchie in seinem Metier: Technik!

Dank modernen Elektrozäunen können Senner auf der Alp ganz auf Stacheldraht verzichten. Aber Vorsicht beim Queren von Zäunen: wenn man in den Stromkreis gerät, schnalzt’s ordentlich!

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17
Aug.

Was frisst die Alpkuh? von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

Die Alpkuh mag Alpwiese und Heu und gibt daher Heumilch!

“Safran macht den Kuchen gelb,” heißt es in einem alten Kinderreim. Wer seine Kuchen mit Alpbutter aus Oberdamüls bäckt, kann auf Safran wohl getrost verzichten: denn die Alpkräuter-Diät der Kühe sorgt für hervorragende Milch und Bauernbutte, die viel gelber aussieht als industrielle Produkte – kein Wunder, bei diesem 3-Hauben-Menü auf der Alpwiese:

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16
Aug.

Nachgebuttert … von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

Butter machen (Symbolfoto, weil aus Gävis ;-)

Nachtrag von Ritchie, der von German alles zu Butter und Buttermilch erfragt hat …

Die frische Kuhmilch bleibt über Nacht stehen, in der Früh schöpft German den Rahm ab, den er dann in der Zentrifuge zur Bauernbutter weiterverarbeitet. Was übrig bleibt, nennt man gemeinhin Buttermilch. Wie das alles so vor sich geht, zeigen die folgenden Videos:

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16
Aug.

Am Forellenteich von Ritchie , auf der Oberdamüls, Talstation

Ritchie's (der fesche Mann links) "Alp-Nachlass", Teil 1: die Forellen!

Vorbemerkung 1: Nachdem Iris auf Lingenauere noch etwas mit dem Wetter kämpft, vertreiben wir unserem geneigten Publikum einstweilen die Zeit mit Beiträgen, die Ritchie auf Oberdamüls gemacht, aber nichtmehr online gestellt hat.

Vorbemerkung 2: Natürlich ist Iris unsere aktuelle Bloggerin. Bitte nicht vom Insert auf der Blog-Seite irritieren lassen.

Vorbemerkung 3: Unsere Lieblingsband ist jetzt in den österreichischen Charts!

Meine Hoffnungen auf käsereiche Ernährung haben sich vollauf erfüllt – aber dass wir auf der Alp Bergforelle essen würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber German hat nicht nur Kühe, Schweine, Hühner und Häsle, sondern auch jede Menge Fischle im Teich gleich hinter der Hütte:

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15
Aug.

Alpnebel von Ritchie , auf der Oberdamüls

Nicht immer präsentiert sich die Alp im strahlenden Sonnenlicht!

Wenn’s neblig wird am Berg, dann kommen die Butz oder Bütz – je nach Sage gemeine und hinterhältige oder manchmal auch hilfreiche Berggeister. Bütz hab ich keine gesehen, aber dafür gab’s am Donnerstag eine so richtig dicke Nebelsuppe, dass man fast die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte. Solche Wetterverhältnisse machen den Job der Rinderhirtin natürlich nicht gerade einfacher:

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15
Aug.

Zoe bekommt ihre Ohrmarke von Ritchie , auf der Oberdamüls

Zoe ist jetzt ge(kenn)zeichnet fürs Leben!

Gestern bekam Zoe, unser jüngstes Kälble, von Germans Bruder unter dem Blitzlichgewitter der anwesenden Fotografen ihre Ohrmarke. (Okay, ich geb zu: der anwesende Fotograf war ich, und es war gar nicht so leicht, zugleich zu filmen und zu fotografieren.) Diese gelbe Markierung behält Zoe ihr ganzes Leben lang, es handelt sich quasi um eine Art Kuh-Pass:

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14
Aug.

Mehr aus der Fauna von Ritchie , auf der Oberdamüls

Ein Kälble kommt selten allein!

Die neuen Milchkühe bringt bekanntlich der Alpstorch, aber eine ausgewachsene Kuh ist nun mal zu schwer für einen einzelnen Storch. Deswegen gibt’s Kälble, die wesentlich weniger wiegen, aber bedeutend temperamentvoller sind als ihre großwüchsigen Mütter:

Kälble im Tiefllug

Kälble im Tiefllug

Ich sag’s Ihnen, liebe Alma-Blog-Leser: das war so ziemlich einer der schwierigsten Fotojobs meiner Alp-Photographie-Karriere! Versuchen Sie mal, bis zu den Knien im Gatsch stehend, das eine Kälble zu fotografieren, während das andere vehement versucht, zuerst Ihre Hose und dann Ihre Jacke zu fressen… war wohl eine Art Rache für etliche T-Bone Steaks :-)

Das Triumvirat regierte mit eiserner Hand.

Das Triumvirat regierte mit eiserner Hand.