Die Kühe auf Erles Finne genießen die letzten Sommertage auf der Alp bevor es wieder zurück ins Tal geht. Aufgrund des reichlich vorhandenen Grases wird Familie Wirth die Alpbewirtschaftung noch zwei weitere Wochen fortsetzen.
Jeder weitere Tag bedeutet auch zwei große Käselaibe mehr, und um das geht es ja schlussendlich. Die 3-Stufen-Bewirtschaftung (Hof im Tal, Vorsäss, Hochalpe), das Alp-Nomadenleben, das frühe Aufstehen, das Pflegen der Alpwiesen und die nassheisse Arbeit in der Sennküche: der ganze Aufwand “nur” wegen dem Käs’. Aber wer den Käs’ probiert weiß dass sich der Aufwand lohnt.
Ich bin mittlerweile wieder in Wien. Die einwöchige 24-Stunden Live-Berichterstattung ohne Berührungsängste direkt vor Ort hat ihre Spuren hinterlassen: ich habe die Kühe nicht nur in mein Herz (unvergesslich: Gundi, Mona, Vroni, Veilchen uvm.), sondern deren Geruch auch in meine Kleidung und Haare eingeschlossen. Zu Hause Angekommen wurde ich erst mal unter die Dusche geschickt. Und die Lederhose – die ich wie es die österreichische Tradition will nur zum Schlafen ausgezogen habe – möge ich bitte irgendwo verstauen wo man sie nicht riecht. In unbeobachteten Augenblicken hole ich sie hervor, schnuppere daran und stell mir vor neben Mona und den anderen Kühen auf der Alpwiese zu liegen.
Pfiati miteinander und vielen herzlichen Dank an Familie Wirth!
RSS abonnieren















Werner F. Sommer schrieb am
14.09.2010 um 12:39So long Simon … und danke für den Schnaps!
Daniel schrieb am
14.09.2010 um 08:52DAnke für deinen spannenden Beiträge!
Anja Pototschnig schrieb am
13.09.2010 um 16:34Den Alp-Geruch und noch viel mehr haben wir wohl alle mitgenommen. seufz* schön.