29
Aug.

Ohne Hütte kein Käse! von Anja Pototschnig , auf der Gaistobel

Jetzt ist die Seilbahn schon komfortabler!

An diesem Platz, hat Werner`s Großvater die Hütte um 1945 aufgebaut. Die Alphütte hat es schon vorher gegeben, um ein paar Meter versetzt. 
Man stelle sich vor, die Hütte war vor dem Umbau 94/95 mit fast einem Meter dicken Wänden aus Steinen, Kalk und Sägemehl gebaut. Das erforderte gute Handwerkskunst um die Steine gekonnt zu einer möglichst geraden Wand zu bauen. Auch Nachbarschaftshilfe kam natürlich nicht zu kurz.
Da die Hütte gut in den Hang hineingebaut ist, um vor Lawinen geschützt zu sein, machte sich mit der Zeit der Druck und das Wasser des Berges bemerkbar. So wurde dann eine Wand nach der anderen abgetragen und durch die neue Wand mit Zement ersetzt. Mit der damaligen Materialseilbahn wurde das ganze Baumaterial auf die Alpe befördert.

Der Vater war auch schon ein leidenschaftlicher Senner, und gab sein Wissen und Käsehandwerkskunst an Werner weiter – wohlgemerkt, von einem Tag auf den andereren!! Ohne vorher je einen Käse ausgehoben zu haben, musste Werner anhand einer schriftlichen Anleitung vom Vater, Käs machen.

Das war die alte Sennküche…

und das ist die heutige Sennerei….

Werner`s Vater…

Werner als junger Senner…

Die alte Hütte…

Freie Sicht nach draussen…

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